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Wissenswertes
Fakten über unsere stacheligen Gartenbewohner – und wie Ihr Garten zur Igel-Oase wird.

- Kulturfolgerlebt in Gärten, Parks und am Siedlungsrand
- Nachtaktivdämmerungs- und nachtaktiv
- Okt. – AprilWinterschlaf
- Rote Listein einigen Bundesländern
Wissenswertes über Igel
Der Igel ist geschichtlich das älteste noch existierende Säugetier, er ist Kulturfolger geworden. Heutzutage sind Knicks leider selten geworden, große Bereiche der Natur sind in intensiv genutzte Agrarflächen verwandelt.
Der Igel lebt heute in unseren Gärten, im Randbereich von Siedlungen und in Parks. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv, sie halten in der Periode von Oktober bis April Winterschlaf. Inzwischen ist der Igel in einigen deutschen Bundesländern sowie im Ausland leider auf der Roten Liste.
Lebensräume werden zusehends zerstört. Das Nahrungsangebot von Insekten schrumpft, hunderttausende Igel fallen jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer.
Motorisierte Geräte wie Rasenmäher, Rasenmähroboter, Freischneider und Laubsauger sind lebensgefährlich für den Igel. Vor der Mahd kontrollierte Bereiche und Mähroboter, die nur tagsüber laufen, können die Gefahr minimieren.
Nachbarn bieten
Tipp: Gärten verbinden
Igel legen nachts weite Strecken auf Futtersuche zurück. Eine kleine Öffnung von etwa 13 × 13 cm im Zaun oder in der Hecke verbindet Ihren Garten mit dem Nachbargarten – so wird aus vielen kleinen Gärten ein großer Lebensraum.
Gärten
Biodiversität braucht nicht nur der Igel. Einen Garten ohne Gifteinsatz, mit
- Hecken & Büschen
- heimischen Blühpflanzen
- Stauden- & Kräuterbeeten
- Holzstapeln
- Kompost- & Laubhaufen
- unaufgeräumten Ecken mit Reisig und Geäst
– um reichlich Käfer und andere Insekten aufzustöbern – und in jedem Garten eine flache, große Terrakotta-Schale mit täglich frischem Wasser: Das wünscht sich der Igel.


